Leise, emissionsfrei und zukunftsorientiert: Die STOAG treibt den Ausbau ihrer Elektrobus-Flotte konsequent voran und setzt damit ein deutliches Zeichen für nachhaltige Mobilität in Oberhausen. Seit Mitte April 2026 sind insgesamt 16 neue BYD-Elektrobusse im Stadtliniennetz im Einsatz. „Die neuen Elektrobusse verbinden innovative Technik mit hoher Sicherheit und bieten ein Plus an Komfort für unsere Fahrgäste“, so Werner Overkamp, Geschäftsführer der STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH.
Moderne Elektrobusse für den Linienbetrieb
Die Fahrzeuge verfügen über umfangreiche Assistenzsysteme, die den Fahrbetrieb sicher und effizient machen. Großzügige Flächen im Bus schaffen Platz für Rollatoren, Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrende und ermöglichen so ein komfortables Reisen im gesamten Stadtgebiet. Helle Ausstattungsmerkmale und bequeme Sitze sorgen für ein angenehmes Fahrerlebnis. An jedem Platz stehen USB-Ladeanschlüsse zur Verfügung. Taktile Haltestangen an den Türbereichen und beleuchtete Haltewunsch-Taster unterstützen eine bessere Orientierung für alle Fahrgäste. Mit drei Türen gewährleisten die Busse ein zügiges Ein- und Aussteigen im stark frequentierten Linienverkehr und beschleunigen den Fahrgastwechsel.
Aktuelle E-Bus-Flotte der STOAG
Die STOAG betreibt derzeit insgesamt 35 batterieelektrische Solo-Busse, bestehend aus 4 VDL Citea aus dem Baujahr 2019, 15 VDL Citea der neuen Generation aus dem Jahr 2024 sowie 16 BYD B12 aus dem Jahr 2026.
Über den Hersteller BYD und das Vergabeverfahren
Die Elektrobusse stammen von den Herstellern BYD und VDL, beide etablierte Anbieter elektrischer Nutzfahrzeuge. Die STOAG beschafft ihre Fahrzeuge im Rahmen offener, europaweiter Ausschreibungen. Die Bewertung erfolgt anhand objektiver Kriterien wie technischer Eignung, Wirtschaftlichkeit, Lebenszykluskosten, Umweltaspekte und Lieferfähigkeit. Den Zuschlag erhält stets das wirtschaftlichste Angebot. Als öffentliches Unternehmen trägt die STOAG Verantwortung für den sorgfältigen Einsatz von Fördermitteln und städtischen Ressourcen, um eine moderne, zuverlässige und nachhaltige Fahrzeugflotte für Oberhausen bereitzustellen.
Ausblick: Weitere Fahrzeuge und Ausbau der Flotte
Zusätzlich stehen sieben weitere VDL Citea Gelenkbusse der neuen Generation kurz vor der Abnahme. Die Inbetriebnahme ist voraussichtlich im dritten Quartal 2026 vorgesehen, abhängig von der finalen Lieferung einzelner Komponenten durch den Hersteller. Die technische Abnahme eines ersten Fahrzeugs erfolgte bereits in Kalenderwoche 23 im Werk Roeselare in Belgien.
Darüber hinaus plant die STOAG, sich im Rahmen eines Fördermittelantrags des Bundes um weitere Elektrobusse zu bemühen. Im Rahmen einer noch zu erstellenden Projektskizze ist vorgesehen, insgesamt 22 Solo- sowie 9 Gelenkbusse mit batterieelektrischem Antrieb für das Jahr 2028 zu beschaffen. Der konkrete Umfang der Beschaffung hängt hierbei vom Ergebnis des Förderverfahrens ab.
Klares Bekenntnis zu nachhaltigem Nahverkehr
Mit dem kontinuierlichen Ausbau der Elektrobusflotte unterstreicht die STOAG ihren Anspruch, emissionsfreie Mobilität konsequent voranzutreiben und gleichzeitig den Fahrgastkomfort weiter zu erhöhen. Der Anteil der Elektrobusse an der Gesamtflotte steigt damit jetzt auf rund 30 Prozent. Die laufenden und geplanten Investitionen sind ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung eines klimafreundlichen und leistungsstarken Nahverkehrs in Oberhausen.








