Die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH hat jüngst die ukrainische Partnerstadt Saporischja mit der Bereitstellung von insgesamt vier Linienbussen unterstützt. Die Fahrzeuge wurden planmäßig aus der STOAG-Flotte ausgesteuert und unterstützen künftig den öffentlichen Nahverkehr in der vom Krieg schwer geschädigten Stadt in der Ost-Ukraine.
Mitte Mai waren vier Busfahrer und zwei Techniker aus Saporischja vor Ort auf dem STOAG-Betriebsgelände in Oberhausen. Unterstützt durch die Mitarbeitenden der STOAG machte sich die Gruppe intensiv mit der Technik der Fahrzeuge vertraut und erhielt eine umfassende Einweisung.
STOAG Geschäftsführer Werner Overkamp begrüßte die Gruppe persönlich auf dem Betriebshof und kam mit den Fahrern und Technikern unmittelbar ins Gespräch. Dabei ging es neben der Technik der Fahrzeuge auch um die Situation vor Ort in der Ost-Ukraine. Der Alltag in Saporischja bleibt aufgrund des Krieges von einem anhaltenden Ausnahmezustand geprägt. Das Leben der Menschen in der Stadt ist von regelmäßigen Angriffen überschattet: das öffentliche Leben wird immer wieder von Bombardements unterbrochen. Viele Bereiche der städtischen Infrastruktur sind beschädigt oder nur eingeschränkt funktionsfähig; insbesondere die Energiever-sorgung ist instabil und steht teils nur stundenweise zur Verfügung. Unter diesen Bedingungen muss sich die Stadt fortlaufend anpassen: Mobilität, Versorgung und tägliche Abläufe sind von Unsicherheiten geprägt und erfordern ein hohes Maß an Improvisation.
STOAG-Geschäftsführer Werner Overkamp wünschte der Gruppe alles erdenklich Gute: „Es erfüllt uns mit großer Hoffnung, dass unsere Busse in einem ohnehin schon stark geschädigten Land dazu beitragen können, den öffentlichen Nahverkehr in Saporischja zu stärken und den Menschen ein Stück Alltag zurückzugeben.“








